Vor drei Jahren begann meine Kitchen Detox mit einer einfachen Erkenntnis:

NICHT DIE IDEEN. DER ÜBERBLICK FEHLT.

Von hier aus wird mein Kitchen Detox jedes Jahr zu einer bewussten Entscheidung, Dinge wegzulassen und mir gleichzeitig neue Möglichkeiten zurückzuholen. Dabei steht das Wort Detox oft für Verzicht. Für Weglassen. Und ja, ich lasse Dinge weg. Aber vor allem erobere ich mir jedes Jahr eine große Bandbreite an Möglichkeiten zurück.
Genau darauf freue ich mich und möchte dich motivieren, den Jahresbeginn mit deiner eigenen Reise zu starten.

In den nächsten Schritten zeige ich dir, welche Rahmenbedingungen ich mir gesetzt habe, wie ich starte und umsetze und welche Dinge ich schon seit Jahren selbst mache, um gesünder zu leben. All das trägt gerade jetzt dazu bei, dass ich weniger Geld benötige und entspannt in den Kitchen Detox starten kann.

ZU VIEL VON ALLEM? I FEEL YOU.

Wenn du willst, nimm dir diesen Beitrag wie einen Spaziergang durch meine Küche. Kein Plan zum Abarbeiten. Inspiration für deinen Alltag & wenn du mitmachst, gehen wir diesen Kitchen Detox gemeinsam an. Nicht als Projekt, das perfekt sein muss, sondern als Alltag, der leichter werden darf. Ich teile hier offen, was bei mir funktioniert, was liegen bleibt und was sich unterwegs verändert. Keine festen Regeln, kein richtig oder falsch.

Wenn du möchtest, kannst du dir meine Vorlage mitnehmen. Sie hilft dabei, den eigenen Vorrat zu überblicken, Mahlzeiten grob zu planen und das Budget im Blick zu behalten,
ohne daraus ein System zu machen.

KITCHEN DETOX MITMACHEN

Einfache Vorlage für Bestandsaufnahme und Wochenplanung

Zwischen Alltag und Vorrat geht es jetzt ums bewusste Aufbrauchen.

KITCHEN DETOX | DIE WICHTIGSTEN FRAGEN

MEINE KITCHEN DETOX

Was ist mein Kitchen Detox
Zu Beginn des Jahres verbrauche ich bewusst unsere Vorräte und kaufe nur innerhalb eines festgelegten Budgets dazu. Auf eine ausgewogene Ernährung kann und möchte ich dabei nicht verzichten. Es geht nicht um Mangel, sondern um Achtsamkeit und Klarheit.

Im Grunde ist es eine Art Selbstchallenge. Ich nutze die über das vergangene Jahr gesammelten Schätze aus dem Vorrat und setze sie sinnvoll ein. Dinge, die längst da sind, bekommen wieder Wert.

Den fetten Tagen nach Weihnachten und dem opulenten Tisch an Silvester wollte ich etwas entgegensetzen. Ein Downgrade im besten Sinne. Weniger verbrauchen, Geld sparen und nichts anderes tun als das, was unsere Großmütter selbstverständlich gemacht haben. Mit dem zurechtkommen, was da ist.

Auch wenn ich versuche nachhaltig und möglichst selbstversorgerisch zu leben, gibt unsere Speisekammer oft mehr her, als nötig wäre. Natürlich habe ich die geopolitische Lage im Kopf und all das, was gerade in der Welt passiert. Aber zuerst ist mein Vorrat ein ganz normaler Vorrat aus der Sicht einer Selbstversorgerin, die vieles in Eigenregie herstellt oder zumindest versucht.

VORAUSSETZUNGEN

Bevor es losgeht, habe ich mir meine ganz persönlichen Voraussetzungen angeschaut. Dinge, die du für dich genauso beantworten kannst, ganz ohne Bewertung.

  1. Eine volle, inzwischen überwuchernde Pantry mit etwas Kuddelmuddel.
  2. Ein Haushalt mit vier Personen, davon drei Erwachsene.
  3. Es wird frisch gekocht und ausgewogen gegessen, viel vegetarisch, aber nicht starr.
  4. Mindestens eine warme Mahlzeit am Tag.

Diese Ausgangslage ist weder ideal noch perfekt. Sie ist einfach unser Alltag.

BEDINGUNGEN & FOKUS

Damit der Kitchen Detox für mich funktioniert, habe ich mir ein paar Bedingungen gesetzt. Nicht als starre Regeln, sondern als Orientierung für den Alltag.

  • Vorräte werden zuerst verbraucht, bevor Neues eingekauft wird.
  • Einkäufe finden nur innerhalb eines festgelegten Wochenbudgets statt.
  • Frisch gekocht wird weiterhin täglich.
  • Ausgewogenes Essen hat Priorität, auch während des Sparens.
  • Nichts wird weggeworfen, Reste werden eingeplant oder eingefroren.
  • Planung dient als Hilfe, nicht als Zwang.
  • Freude am Essen steht immer über Perfektion.

Diese Bedingungen sind mein Kompass.
Sie sollen nicht einschränken, sondern mir Entscheidungen abnehmen, wenn der Alltag laut wird.

DAS IST IMMER FRISCH DA

Dass mein Kitchen Detox gut funktioniert, liegt auch daran, dass ich manches seit Jahren selbst herstelle. Das ist kein Anspruch, sondern Teil unseres Lebensrhythmus.

Basics wie eigene Brühen aus Gemüseresten oder das Einkochen zählen zwar dazu, werden aber nicht täglich gemacht. Für den Kitchen Detox notiere ich mir bewusst nur das, was ich wirklich aktuell herstelle und entsprechend einplane.

Gleichzeitig kaufe ich selbstverständlich zu. Nicht alles lässt sich selbst machen und das muss es auch nicht. Wie erwähnt soll es keine Hürde sein, sondern sinnvoll und mit Freude befreien. Im wahrsten Sinne.

Lebensmittel, die bei uns regelmäßig frisch entstehen oder zur Verfügung stehen:

  • Brot und Backwaren aus eigenem frisch gemahlenem Mehl
  • Frischer Joghurt und pflanzliche Alternativen
  • Soja Mandel und Hafermilch
  • Selbst angesetzte Sojasoßen für Gerichte
  • Eier aus eigener Haltung

& WAS IST MIT DEN AUSGABEN

Geld ist im Kitchen Detox kein Tabu, sondern ein Werkzeug. Ich will wissen, wo es bleibt und was es mir im Alltag wirklich bringt.

Seien wir realistisch: gesund und nachhaltig zu leben ist teuer. Das war schon immer so, aber in den letzten Jahren ist es spürbar mehr geworden. Auch wenn wir durch eigenes Gartengemüse etwas Druck herausnehmen können, merke ich immer wieder, wie schnell ein 100 Euro Schein verschwindet, wenn man nur mal schnell etwas einkaufen geht.

'Was spare ich also und was bin ich bereit auszugeben?'

Noch im vergangenen Jahr bin ich zeitweise mit einem zusätzlichen Wochenbudget von etwa 50 Euro ausgekommen. Rückblickend klingt das fast absurd. In diesem Jahr habe ich die Lage neu justiert und bin mit 100 Euro pro Woche gestartet. Nach der ersten Woche kann ich sagen: es läuft gut.

Natürlich gibt es noch besondere Vorräte aus der Weihnachtszeit. Raclette Käse, Trüffelkäse, Hirschsalami, eingefrorenen frischen Rotkohl. Auch das darf und soll alles verbraucht werden. Zunächst wird nichts Neues gekauft. Der Großteil des Budgets fließt aktuell in frisches Obst und Gemüse, da im Garten außer den ersten Knoblauchtrieben noch nicht viel wächst.

Wenn unser monatliches Haushaltsgeld bei etwa 1200 Euro liegt, sind wir mit rund 100 Euro pro Woche deutlich unter dem Üblichen. In diesem Betrag enthalten sind auch Dinge wie das Hundefutter unserer Huskys, kleine Extras oder ein Kaffee unterwegs. Für Lebensmittel allein geben wir im Normalfall etwa 900 Euro aus.

Der größte Unterschied ist aber nicht das Sparen, sondern die Ruhe. Ich gehe seltener einkaufen und treffe weniger Entscheidungen. Der Metalload wird durch diese Planung & das HOW! so viel weniger.

Das allein verändert schon alles auf eine so schöne Weise.

SIND EXTRAS DRINNE?

Auch Anschaffungen gehören für mich in diesen Überblick. Dinge von Amazon oder anderen Shops laufen hier nicht nebenbei, sondern durch das gleiche Raster wie Lebensmittel. Entweder sie sind eingeplant, sie warten auf ein Angebot oder sie fallen ganz raus. Oft merke ich, dass ich das, was ich kaufen wollte, eigentlich schon habe oder durch eine einfache Alternative ersetzen kann. Diese Pause zwischen Wunsch und Kauf ist für mich Teil des Detox. Nicht als Verzicht, sondern als Entscheidung.

Kaffee ist dabei mein ganz persönlicher Küchenluxus. Ich kaufe Bioqualität, mahle frisch und weiß gleichzeitig, dass ich ihn nicht selbst anbauen kann. Genau hier beginnt jedes Jahr mein erster kleiner Struggle. Guter Kaffee ist deutlich teurer geworden und will bewusst eingeplant werden.

Für diese Phase bin ich losgezogen und habe mich durch verschiedene Biokaffees probiert. Mit voller Überzeugung kann ich den hauseigenen Biokaffee der Bio Company empfehlen. Das Angebot von etwa fünfzehn Euro pro Kilo hat mir nicht nur zum Start der Kitchen Detox geholfen, sondern ihn direkt zu meinem neuen Lieblingskaffee gemacht, der mich auch über diese Zeit hinaus begleiten wird.

Tee gehört für mich genauso zum Genuss wie Kaffee. Ich trinke ihn am liebsten als lose Ware, als ganze Blätter und Mischungen statt Beutel. An einem guten Sencha komme ich nur schwer vorbei. Meine Aufgabe für diese Phase und darüber hinaus ist es, zuerst das aufzubrauchen, was da ist. Gekaufte Tees und meine eigenen Mischungen aus dem Garten. Ziel ist es, Platz zu schaffen und den Vorrat bewusst klein zu halten. Drei Sorten, die ich wirklich liebe, statt eines Regals voller Möglichkeiten. Weniger Auswahl, mehr Genuss.

WARUM ICH DAS MACHE

Ich teile meinen Kitchen Detox nicht, um ein System zu zeigen, sondern einen Alltag. Das hier ist kein Vorher-Nachher und kein Versprechen auf Perfektion.

Es ist das, was bei mir funktioniert, was liegen bleibt und was sich jedes Jahr ein Stück verändert. Vielleicht erkennst du dich in manchen Stellen wieder. Vielleicht gehst du einen ganz anderen Weg.

Voll fein & glaub mir.
SUPER BEFREIEND.

WIE STARTE ICH? | WAS BRAUCHT ES?

Für den Start braucht es nicht viel. Ein bisschen Übersicht, einen Zettel oder eine Notiz und die Zeit, einmal ruhig durchzugehen, was da ist. Ein Kalender hilft, den Alltag zu entlasten und Entscheidungen abzunehmen.

SO ENTSTEHT EIN ÜBERBLICK

& FALLS DU DICH FRAGST, WANN? WENN DIR DANACH IST. ES GIBT HIER KEINE VORGABE ODER EIN ZEITFENSTER. EINFACH MACHEN.

Bevor ich irgendetwas plane oder entscheide, verschaffe ich mir erst einmal Überblick. Das macht nicht nur Sinn, sondern auch bewußt wie gute es einem geht. Ehrlich. Das verdient Dankbarkeit.

In diesem Jahr bedeutete das ganz konkret, dass ich meinen Vorrat an drei unterschiedlichen Stellen checken musste. Nicht aus Prinzip, sondern weil es unsere aktuelle Realität ist. Das Gartenhaus ist noch nicht renoviert. Im Haus unter der Treppe ist zu wenig Platz für alles. Und auch der Keller ist noch nicht so vorbereitet, dass dort alle Vorräte wie Mehle und Saaten optimal lagern können. Dort stehen aktuell noch eine Kreissäge und Werkzeuge meines Opas.

Erst danach beginne ich zu planen. Grob und alltagstauglich. Meist für eine Woche, manchmal für zwei. Die Planung ist kein starres Gerüst, sondern eine Orientierung. Alles, was geplant ist, trage ich in einen Kalender ein, damit im Alltag weniger Entscheidungen getroffen werden müssen.

Parallel dazu behalte ich das Budget im Blick. Ich schaue, was ergänzt werden muss, was fehlt und was warten kann. Eingekauft wird bewusst gebündelt und nicht zwischendurch. So bleibt der Überblick erhalten und die Vorräte kommen wirklich zum Einsatz.

Dieses Vorgehen sorgt dafür, dass nichts vergessen wird, Geld überschaubar bleibt und der Alltag ruhiger läuft. Es geht nicht um Perfektion oder Kontrolle, sondern darum, mit dem zu arbeiten, was da ist.

Also bin ich alle Abstellmöglichkeiten durchgegangen, habe mir eine ehrliche Übersicht geschaffen und notiert, was wirklich da ist. Ohne Bewertung, ohne Ordnung herstellen zu wollen. Diese Liste ist die Grundlage für alles Weitere.

>
  </div>
</div>


</section><section id=

AB HIER WIRD ÜBERBLICK ZU ALLTAG

  • GETREIDE & GRUNDLAGEN

    Ein großer Teil unserer Basis. Mehle, Hafer, Reis und Getreide in unterschiedlichen Formen. Vieles davon begleitet uns durch den Alltag und wird regelmäßig genutzt.

    • verschiedene Mehle und Schrote
    • Reis, Linsen, Bohnen & Couscous
    • Nudeln & Nudelmaschine + Semola
    • Kartoffeln, Zwiebeln
    • Eier aus eigener Haltung
    • Haferflocken & Trockenobst & Co.
    • Öle, Essig, Salz, Zucker + Basics & Gewürze
  • SELBSTGEMACHT & KELLER

    Hier wird es besonders interessant, denn die TK möchte ich gerne auf 0 setzen und über den Keller bin ich mehr als glücklich, denn hier lagern echte Schätze aus meinem Garten.

    • Gartengemüse + Eis
    • Reste zum gezielten Einplanen
    • Brühen und Fonds, Soßen und Basics
    • Tomatenflaschen aus eigener Ernte
    • eingekochtes Gemüse
    • Marmeladen, eingelekter Likör, Kombucha
    • Joghurt & Sauerteige aus eigener Kultur
  • Frisch & Genuss

    Das ist der Teil, der lebt. Dinge, die nicht liegen bleiben können & deshalb bewusst eingeplant werden. Hier entscheidet sich, was diese Woche wirklich auf den Tisch kommt.

    • Obst nach Saison
    • frisches Gemüse
    • Käse & Butter
    • Kaffee, mein Küchenluxus
    • Sojaprodukte, auf die Gerichte abgestimmt
    • Fleisch, wenn es eingeplant ist
    • frische Kräuter und Zitrusfrüchte

DER WOCHENPLAN | JETZT GEHT ES AN'S EINGEMACHTE

Nicht, um perfekt zu sein, sondern um wieder zu wissen, was wirklich im Haus ist.

VON DER KÜCHE AUF DEN ZETTEL

Bevor ich irgendetwas plane, gehe ich einmal durch Küche und Kühlschrank: Was ist noch gut. Was muss weg. Was wartet. Erst daraus entsteht der Plan für die Woche. Ich kombiniere Frisches mit dem, was im Vorrat liegt. Fehlt für ein Gericht etwas, landet es auf der Liste , immer mit dem Budget im Kopf.

Diese erste Woche war ein Sonderfall. Ich war nicht einkaufen, weil noch genug aus der Weihnachtszeit da war. Normalerweise kaufe ich montags den Grundbedarf und ergänze samstags frisches Gemüse, wenn Angebote laufen. Nicht wegen einer Challenge, sondern weil es für unseren Alltag Sinn macht und nachhaltig ist.
Und weil hier nicht nur ich am Tisch sitze, sondern auch Familie mit eigenen Vorlieben, bleibt der Plan beweglich. Ein Gericht ist gesetzt, der Rest darf sich anpassen.

Wenn du mitmachen willst: Schnapp dir mein Printable und leg deinen eigenen Wochenplan an.

Meine Kitchen Detox Reise wächst Woche für Woche. IIch ergänze diesen Beitrag fortlaufend, Woche für Woche, sobald neue Pläne und Zahlen da sind.

Vorrat checken. Frisches kombinieren. Liste schreiben. Los geht’s.

PLAN STATT METAL LOAD

Wenn du neu einsteigst, nimm Woche 1 einfach als Startpunkt.
Das hier ist mein aktueller Stand, deiner darf ganz woanders beginnen.

STARTWOCHE | Weihnachtsschmaus aufbrauchen

  • Montag

    Indisches Masala mit Kichererbsen und Reis, dazu frische Mango
    Alles aus dem Vorrat, nur kombiniert und neu gedacht

  • Dienstag

    Penne mit Ratatouille aus dem Garten
    Vorrat trifft auf selbst eingelegtes Gemüse aus dem Keller
  • Mittwoch
    Kartoffelgratin mit Feta und Ofenkürbis
    Resteessen. Alles, was weg muss, bekommt noch einmal Bühne
  • Donnerstag

    Lauchcremesuppe mit Hackfleisch aus der TK
    Nicht der Kinderliebling, aber ein Herzgericht für mich

  • 
Freitag

    Pizzatag im Vintage Hus
    Frischer Teig, alles, was die Vorräte hergeben, kommt auf den Tisch
    Ein kleines Ritual und ein Mini Reset fürs Wochenende
  • Samstag

    Geröstetes Brot mit Ei Benedikt, Avocado und Greens, dazu Salat
    Frisch, einfach, aus dem, was gerade da ist
  • 
Sonntag

    Veggie Burger mit Kartoffelspalten
    Gemüseburger aus dem Vorrat zum Anrühren
    Frische Burger Buns selbst gebacken
    Restliches Gemüse und eingelegte Gurken aus dem Glas

2 Woche | Kühlschrank leeren, kreativ bleiben

  • Montag
    Porree Frischkäse Suppe mit Hackfleisch aus dem Slow Cooker
  • Dienstag
    Tofu Asia Bowl mit Glasnudeln
  • Mittwoch
    Lachs mit Gemüse & Reis aus dem TK
  • Donnerstag
    Nudeln mit Pilzen und angebratenem Tofu in cremiger Soße
  • Freitag
    Frisches Brot und Letscho aus dem Vorrat, dazu frische Eier
  • Samstag
    Curry mit Kokosmilch und Reis, Hähnchen und TK Gemüse
  • Sonntag
    Frische Tacos mit Hähnchen und Koriander

2 WOCHEN & 3 TELLER

Aus den ersten beiden Wochen sind aus dem Vorrat & Kühlschrank, diese drei Gerichte entstanden. Eine Planung für den Alltag & in Woche 1 tatsächlich ohne Einkauf, da noch soviel aus der Weihnachtszeit über war.
EHRLICH. ICH BIN MAL WIEDER BEEINDRUCKT VON DEN MÖGLICHKIETEN!

Nicht als Rezepte. Sondern als Erinnerung, wie viel schon da ist, bevor man loszieht und Neues kauft.

  • Vegiburger + Kartoffelspalten

    Ein bombenforzionöses Feierabend-Essen. Selbst gebackene Buns, ein Vegi.Burger aus dem Vorrat, Ofenkartoffeln, die nach Wochenplan schmecken statt nach Ausnahme.

  • Indisch Masala + Kichererbsen und Reis

    Gewürze aus dem Regal, Hülsenfrüchte aus dem Glas, Reis aus der Basis. Ein Teller, der zeigt, wie weit Vorräte tragen können, wenn man sie kombiniert statt ersetzt. Absolute SOULFOOD!

  • Lachs + Gemüse & the mighty Reis

    Frisches trifft Keller und TK. Ein Stück Fisch, das bewusst eingeplant ist, dazu alles, was an frischem Gemüse noch vorhanden war und eine Erbsengespickte Portion Reis. LIEBEN WIR!

MONEY MONEY MOENY

WAS DIESE ZWEI WOCHEN WIRKLICH GEKOSTET HABEN

Wenn du mitmachst, schreib dir eine Sache auf, die du diese Woche nicht gekauft hast & warum. Das ist oft der Moment, in dem man merkt, dass Nachhaltigkeit leise beginnt.

Warum ich die Ausgaben mitzeige

ch schreibe die Zahlen nicht auf, um zu sparen um jeden Preis.

Sondern um ein Gefühl dafür zu behalten, was Vorrat wirklich leisten kann.

Manchmal ist der größte Gewinn nicht das Geld, das man ausgibt, sondern das, was man bewusst nicht kaufen muss.

1 Woche | Ausgabe 0,00 €

Budget: 100 €
Ausgaben = Zero

Der Jahresanfang fühlte sich an wie ein kleiner Urlaub in der eigenen Küche. Der Vorrat war reichlich, die Möglichkeiten groß. Es wurde üppig gekocht, bewusst gegessen und gezielt das verbraucht, was zuerst gehen musste.

Fazit: Die 100 € bleiben auf der Habenseite. Nicht als Sparziel, sondern als Spielraum – für etwas Wichtiges, das nicht geplant war.

2 Woche | Ausgabe 86,47 €

Budget: 100 €
Ausgaben = 86,47 €

Auf der Liste standen vor allem:
Frisches Obst & Gemüse
Milchprodukte & Käse
Hähnchen & kleine Protein Ergänzungen
Kleinigkeiten für asiatische und mediterrane Gerichte

Fazit: Gaaaaanz schön wenig im Korb, für viel Geld. Aber zufrieden, denn wir sind noch im Budget und kein Familienmitglied hat gemeckert.

WIE ES WEITERGEHT

Diese Reise bleibt offen. Ich schreibe hier weiter, wenn sich etwas verändert, wenn etwas funktioniert und wenn etwas liegen bleibt. Neue Gerichte, neue Zahlen, neue kleine Learnings – nicht nach Plan, sondern nach Alltag.

Manches davon wird Brot sein. Manches Joghurt. Manches einfach nur ein ehrlicher Blick in den Kühlschrank.

Du kannst jederzeit wieder reinschauen und dir genau das mitnehmen, was gerade zu dir passt.

NICHT PERFEKT. ABER ECHT.

Dieser Kitchen Detox ist eine Einladung, kein Maßstab. Du kannst ihn mit einem vollen Vorrat starten oder mit einem halbleeren Regal. Beides ist richtig. Vielleicht nimmst du dir nur einen Tag pro Woche. Vielleicht nur eine Mahlzeit. Nicht, um alles auf einmal zu verändern, sondern um den Druck rauszunehmen und den Blick zu schärfen.

Wenn hier etwas inspiriert, nimm es mit. Wenn etwas nicht passt, lass es liegen.
Nachhaltigkeit beginnt nicht im Vorrat, sondern in der Art, wie wir mit uns selbst und unserem Alltag umgehen.

Ich freue mich, wenn du wieder vorbeischaust.Vielleicht nächste Woche. Vielleicht genau dann, wenn deine Küche sich wieder ein kleines bisschen nach Neuanfang anfühlt.